Wir suchen Verstärkung als Projektleiter/Förderlotse Wirtschaftsförderung!

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Wir suchen Verstärkung als Projektleiter/Förderlotse Wirtschaftsförderung!

Unternehmen sind im Kreis Soest erfolgreich. Dafür schafft die wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH die Rahmenbedingungen. Gleichzeitig unterstützen wir Unternehmen ganz praktisch. Und wir bringen Menschen zusammen. Immer wieder stoßen wir so zielgerichtet Aktivitäten an und finden dabei auch unternehmensübergreifend Lösungen.

Wesentliche Aufgabenfelder der wfg sind die Digitalisierung, Innovations- und Startupförderung, die Fachkräftesicherung für die Unternehmen der Region sowie die Förderung der unternehmerischen Stärke. Der Kreis Soest ist ein dynamischer Standort im Wirtschaftsraum Südwestfalen mit 14 modernen Städten und Gemeinden.

Die wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH sucht zum 01.12.2021 einen Projektleiter/Förderlotsen Wirtschaftsförderung (m/w/d) in Vollzeit 

Ihre Aufgaben: 

  • Sie sind Anlaufstelle und Wegweiser für Unternehmen im Kreis Soest zu allen verfügbaren Förderprogrammen und Beratungsangeboten des Landes, Bundes und der EU. 
  • Sie erarbeiten Finanzierungsvorschläge und begleiten Unternehmen bei der Antragstellung und Abwicklung. 
  • Sie organisieren und führen Veranstaltungen durch – wie beispielsweise die Reihe „wfg.Unternehmerfrühstück“ und weitere diverse Fachveranstaltungen. 
  • Sie begleiten Unternehmen bei der Umsetzung von Vorhaben im Bereich Energie- und Ressourceneffizienz. 
  • Sie begleiten und koordinieren kommunale Unternehmens-Netzwerke. 
  • Sie pflegen und erweitern das vielfältige wfg.Netzwerk aus Lösungs- und Unterstützungspartnern. 

Sie bringen mit: 

  • Sie verfügen über ein abgeschlossenes Studium in einem wirtschaftlichen, ingenieurstechnischen oder geographischen Bereich oder eine vergleichbare Ausbildung. 
  • Erfahrungen in der Wirtschaftsförderung oder in vergleichbarer Stellung sind von Vorteil. 
  • Sie können sich in unternehmerisches Denken hineinversetzen und haben eine hohe Auffassungsgabe für technische und unternehmerische Herausforderungen. 
  • Sie verfügen über Erfahrungen im Bereich von Fördermitteln. 
  • Sie haben eine hohe Affinität zu den Themen Innovation, Investitionen, Energie und Ressourcen sowie Digitalisierung. 
  • Sie bringen technisches Interesse mit und verfügen idealerweise über Anwenderwissen im Bereich Software/ERP, IT-Infrastrukturen und digitalem Vertrieb. 
  • Sie haben Akquisitions- und Motivationsvermögen, analytisches Denken und sehr gute Kenntnisse im Arbeits- und Projektmanagement sowie in IT und Kommunikationstools. 
  • Sie besitzen eine hohe soziale Kompetenz, Flexibilität und sind eine beratungsaffine, wirtschaftlich denkende Persönlichkeit. 
  • Sie haben einen Führerschein der Klasse B und einen eigenen PKW. 

Unser Angebot: 

  • Möglichkeit der aktiven Mitgestaltung 
  • Ein junges dynamisches Team 
  • Innovative Projekte in einer modern aufgestellten Wirtschaftsförderung
  • Kurze Entscheidungswege und flache Hierarchien
  • Eigenverantwortung
  • Vielseitige verantwortungsvolle Tätigkeit 

Die Stelle umfasst im Durchschnitt 40 Stunden pro Woche und ist zunächst auf zwei Jahre befristet. Eine anschließende Weiterbeschäftigung ist möglich. Der Dienstsitz ist Soest, der Einsatzraum ist der Kreis Soest. 

Die wfg Kreis Soest GmbH begrüßt jede Bewerbung unabhängig von Geschlecht, kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität. 

Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Marina Weichel, 02921 30-2259, marina.weichel@wfg-kreis-soest.de.

Weitere Informationen zur wfg finden Sie unter www.wfg-kreis-soest.de Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen, Ihre zeitliche Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung bis zum 31.10.2021 an bewerbung@wfg-kreis-soest.de

wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH
Herrn Markus Helms Geschäftsführer
Sigefridwall 20
59494 Soest 

wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH

Energie- und Ressourceneffizienz – wie das Soester Schmiedeunternehmen Walter Mester durch Digitalisierung nachhaltiger wird

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Energie- und Ressourceneffizienz – wie das Soester Schmiedeunternehmen Walter Mester durch Digitalisierung nachhaltiger wird

Das Gesenkschmieden gehört zu den Verfahren der Warmumformung und findet in zahlreichen Produkten vieler Branchen wie der Gebäude- und Fahrzeugtechnik Anwendung. Die Walter Mester GmbH & Co. KG aus dem Kreis Soest ist als familiengeführtes mittelständisches Unternehmen seit Jahrzenten sehr erfolgreich in dieser traditionellen Industrie heimisch. 

Nicht untypisch für Unternehmen dieser Industrie und Größe sind Stromverbräuche mehrerer Millionen Kilowatt im Jahr. 

Die Reduzierung des Energie- und Ressourcenverbrauchs ist und wird weiterhin fester Bestandteil unserer Bemühungen sein. Nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht, aber steigende Energie- und Rohstoffpreise und die CO2-Steuer führen insbesondere in unserer Branche zu einer verschärften Wettbewerbssituation. Diese ist durch den globalen Markt ohnehin gegeben. Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind für uns daher kaum zu trennen“, so Ralf Mester, welcher zusammen mit seinem Bruder Walter Mester jun. die Geschicke des Unternehmens Richtung Zukunft leitet. 

Bereits in der jüngsten Vergangenheit konnten wichtige Weichen gestellt und Erfolge erzielt werden.  

So wurde ein Energiemanagementsystem eingeführt, welches die digitale Erfassung von Energiedaten ermöglicht und sich daraus Erkenntnisse für eine effiziente Produktionssteuerung ableiten lassen.  

Ein weiterer Meilenstein war die Integration einer vollautomatischen Roboteranlage in den Gesenkschmiedeprozess. Damit konnten die Werkzeugstandzeiten signifikant erhöht und Effizienzsteigerungen erzielt werden. Kürzere Durchlauf- und Stillstandzeiten wie auch ein geringerer Instandhaltungsaufwand und damit Materialeinsatz sind die Folge. 

Durch die Roboteranlage konnten wir den Prozess vom Kaltstanzen auf das Warmstanzen umstellen. Normalerweise kühlen die Rohlinge erst ab, damit Mitarbeiter diese mit unseren Stanzautomaten bearbeiten können. Das Warmstanzen hat viele Vorteile, beispielsweise konnte der Verschleiß der Stanzwerkzeuge um den Faktor 10 reduziert werden. Dadurch konnte in unserem hausinternen Werkzeugbau das Anfertigen von Ersatzteilen und das Instandsetzen von Gesenkformen auf ein Minimum reduziert werden“, so Walter Mester Junior.  

Bei vielen klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) der Region ist das Produktionssystem durch einen bedeutenden Anteil manueller und oftmals routinemäßiger Tätigkeiten geprägt. Ein Indikator für Potentiale zur Automatisierung und Digitalisierung.  

Wir haben uns die Prozesse im Unternehmen genauer angeschaut und insbesondere bei den Gesenkschmiedeanlagen festgestellt, dass bestimmte Digitalisierungsmaßnahmen schnell zu effektiven Optimierungen innerhalb des Produktionssystems führen“, so Markus Kürpick, welcher als sog. Produktionsscout zusammen mit Marco Engel Unternehmen in Südwestfalen bei der Digitalisierung unterstützt.  

Die Problemstellung ist in vielen Unternehmen oftmals sehr ähnlich.  

Die Mitarbeiter bei der Walter Mester GmbH & Co. KG verfügen über ein sehr großes Know-How und größtenteils über langjährige Erfahrung. Dazu gehört auch die Kenntnis über Betriebs- und Maschinendaten am Beispiel von Produktionsparametern, welche i.d.R. produkt- bzw. auftragsbezogen sind. Nicht selten ist es daher eine Menge „Papier“ entlang der Wertschöpfungskette, welches zum Einsatz kommt – sei es um Abläufe zu steuern, den Auftragsstatus zu Dokumentieren oder Störungen zu melden. Das hält nicht nur auf, sondern ist in gewissen Maßen uneffektiv (bspw. Suchzeiten, häufige Absprachen) und fehleranfällig“, ergänzt Marco Engel. 

Ziel des Projektes ist eine höhere Transparenz in den Produktionsprozessen zu erzeugen und dadurch mittelfristig einen Beitrag zur Energie- und Ressourceneffizienz zu leisten. 

Erreicht werden soll dies durch ein digitales Monitoring-System, welches in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Südwestfalen entwickelt wird. Dieses soll an insgesamt 4 Gesenkschmiedeanlagen zum Einsatz kommen und die Mitarbeiter unterstützen. Auf sog. Dashboards sollen alle auftragsbezogenen Informationen aus dem ERP, BDE- und MDE verständlich und minutenaktuell angezeigt werden. Auch ist die Eingabe von Informationen wie Störgründe durch den Maschinenbediener möglich. Intelligente Analysetools helfen anschließend bei der Datenauswertung und ermöglichen damit eine schnelle wie fundierte Lösungs- wie Entscheidungsfindung. 

Das Projekt wird mit 80% aus Mitteln des Förderprogramms „Mittelstand Innovativ & Digital (MID)“ gefördert. 

Ihre Ansprechpartner

Markus Kürpick

Produktionsscout
02921 30-3290
markus.kuerpick@wfg-kreis-soest.de

Marco Engel

Produktionsscout
02921 30-2264
marco.engel@wfg-kreis-soest.de

wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH

Bildergalerie 3. wfg.Effizienzdialog Mittelstand

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Bildergalerie 3. wfg.Effizienzdialog Mittelstand

Am Freitag, 11. September 2021 fand der 3. wfg.EffizienzDialog Mittelstand statt. Dieses Jahr aufgrund der aktuellen Lage in einer kleineren Variante als gewohnt aber zum Glück immerhin in Präsenz. Und das hat sich gelohnt!

Nach der Begrüßung durch Markus Helms, Geschäftsführer der wfg, stellte Frank Hockelmann Nachhaltigkeitsprojekte der Kreisverwaltung Soest vor. Die Effizienz Agentur NRW, vertreten durch Ekkehard Wiechel griff das Thema „Synergien nutzen – Mit CO2-Bilanzierung Ressourceneffizienz steigern“ auf.

Im Anschluss stellten Natallia Schönnagel, thyssenkrupp rothe erde Germany GmbH, Daniel Dickehage, Infineon Technologies AG und Ansgar Schonlau, Maag GmbH tiefgreifende best practice Beispiel zum Thema „Vereinbarkeit von Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit im betrieblichen Alltag“ vor.

Ihr Ansprechpartner

Sebastian Czoske

02921 30-2256
sebastian.czoske@WFG-KREIS-SOEST.DE

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