Mit der Gründung eines neuen Energie- und Klimaschutznetzwerks bündeln 16 energieintensive mittelständische Unternehmen ihre Kräfte – für mehr Effizienz, mehr Transparenz und mehr Zukunftssicherheit.
Initiiert wurde das Energie- und Klimaschutznetzwerk durch die Wirtschaftsförderung Kreis Soest, welche in Kooperation mit dem Kreis Soest auch die Koordination des Netzwerks übernommen hat. Die wfg unterstützt die Teilnehmer bei der Entwicklung von Innovations- und Investitionsprojekten – von Fördermittelrecherche bis Matchmaking mit Lösungspartnern.
Die fachliche Begleitung erfolgt durch die Fachhochschule Südwestfalen durch Prof. Dr.-Ing. Christian Goldscheid, welcher den Fachbereich „Nachhaltige Produktionssysteme“ leitet und Experte für die Gestaltung und Optimierung von Produktionsprozessen und Produktionssystemen sowie Energie- und Umweltmanagementsystemen ist.
Ergänzt wird die Expertise durch die Effizienz-Agentur NRW (Ekkehard Wiechel), welche als Impulsgeber auf zahlreiche Beratungsprojekte in der Industrie zurückblickt und Unternehmen bei Maßnahmen zur Energie- und Ressourceneffizienz in der Produktion unterstützt.
In einem strukturierten Austausch lernen die Unternehmen voneinander, teilen Best Practices und erschließen gemeinsam Einsparpotenziale entlang ihrer energieintensiven Prozesse.
Durch regelmäßige Netzwerktreffen, fachliche Begleitung und individuelle Zielvereinbarungen entsteht ein praxisnaher Rahmen, in dem aus Ideen konkrete Maßnahmen werden.
Fanden die vergangenen Netzwerktreffen bei den Unternehmen Kampschulte GmbH & Co. KG und CONSTAB Polyolefin Additives GmbH statt, so konnte für das dritte Netzwerktreffen die Infineon Technologies AG gewonnen werden.
Der thematische Fokus lag auf ganzheitliche Energielösungen. Teil dieses Systems ist der am Standort Warstein neu installierte Industrie-Großbatteriespeicher zur Lastspitzenkappung, welcher – neben vielen anderen Technologien – beim Betriebsrundgang im praktischen Einsatz besichtigt wurde und auch führendes Gesprächsthema im Erfahrungsaustausch war. Denn insbesondere die teilweise sehr zeitaufwändigen Genehmigungsverfahren lieferten ausreichend Gesprächsstoff wie auch Tipps.
Mit Boris Langerbein von ENERGYMOVE GmbH aus Lippetal konnte ein Experte für das Netzwerktreffen gewonnen werden, welche die intensiv diskutierten Herausforderungen aus Sicht eines Ingenieurdienstleisters um Perspektiven aus diversen Beratungsprojekten ergänzte und den Teilnehmern viele Impulse mit auf dem Weg gegeben hat.
Die Transformation gelingt nicht allein – sondern im Schulterschluss. Das Netzwerk wächst. Mit dabei sind
Wir freuen uns auf den gemeinsamen Weg hin zu einer effizienteren und klimafreundlicheren Industrie.
Kofinanziert mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen und der europäischen Union.