Die wfg hat die Informationen für Sie aus Landes- und Bundesinformationen, sowie von weiteren öffentlichen Institutionen zusammengetragen. Die Seite wird fortlaufend aktualisiert.

Letzte Aktualisierung: 12. Mai 2021

 

Hinweis: Diese Zusammenstellung wurde mit aller Sorgfalt erstellt. Dennoch kann keine Gewähr für die Richtigkeit übernommen werden. Zudem können sich Aussagen durch Änderung der rechtlichen Vorgaben sowie neue Erkenntnisse ändern.

Aktuelle Meldungen für die Unternehmer im Kreis Soest

  • Corona-Lockerungen in NRW: Erste Öffnungsschritte für Gastronomie, Tourismus, Messen und Kongresse und Veranstaltungen verkündet. Westfälischer Anzeiger (12. Mai 16:20 Uhr)

  • Ab Mittwoch, dem 12. Mai können wieder Gastronomiebetriebe (Außenbereich) im Rahmen des Modell-Projektes unter besonderen Auflagen in Soest und in Lippstadt besucht werden. In Soest betrifft das den gesamten Altstadtbereich, in Lippstadt den Bereich rund um den Rathausplatz sowie den Bereich Lange Straße Nord. Weitere Informationen erhalten Sie hier: www.wms-soest.de und www.lippstadt.de  (11.Mai, 10:00 Uhr)

  • Vollständig Geimpfte und Genese werden den negativ Getesteten dort gleichstellt, wo in der Bundesnotbremse sowie in der Coronaschutzverordnung Regelungen bestehen, die Getesteten den Zugang zu Einrichtungen und Angeboten erlauben. Die Regel greift ab Montag, 03.05.21.  Land.NRW (03. Mai, 13:15 Uhr)

  • Die Änderung des Infektionsschutzgesetzes hat Bundestag und Bundesrat passiert. Heute tritt das Gesetz in Kraft – die einheitliche Corona-„Notbremse“ greift ab Samstag, 24.04.21. Tagesschau.de (23.April, 09:35 Uhr)

  • Kreis Soest nutzt nach Notbremse Testoption. Kreis-Soest.de (19. April, 15:00 Uhr)

  • Land ordnet Corona-Notbremse ab Dienstag, 20.04.21 für den Kreis Soest an. Damit einher gelten die Einschränkungen, die sich an den Regelungen orientieren, die bis zum 7. März 2021 landesweit galten. Land.NRW (18. April, 11:30 Uhr)

  • Kabinett beschließt Testpflicht für Unternehmen. Arbeitgeber sind künftig verpflichtet ihren Arbeitnehmern, die nicht im Homeoffice arbeiten, einen Corona-Test pro Woche anzubieten. Eine Testpflicht für die Arbeitnehmer gibt es nicht. Tagesschau.de (15. April, 09:00 Uhr)
  • Überbrückungshilfe III: Deutliche Verbesserungen und neuer Eigenkapitalzuschuss für besonders von der Corona-Krise betroffene Unternehmen. Land.NRW (12. April, 15:45 Uhr)
  • Bundesregierung verlängert leichteren Zugang zur Kurzarbeit bis zum 30. Juni 2021. ntv.de (25. März, 13:00 Uhr)
  • Die bisherigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden bis zum 18. April verlängert. Über Ostern soll es eine mehrtägige, sehr weitgehende Reduzierung aller Kontakte geben. Bundesregierung.de (23. März 11:00 Uhr)
  • Neue Coronahilfen für Unternehmen: Unternehmen, die bislang bei den Coronahilfen vom Staat leer ausgegangen sind, können auf Unterstützung hoffen. Bund und Länder haben sich auf sogenannte Härtefallfonds geeinigt, von denen allen voran die Firmen profitieren sollen, die Kriterien für die aktuellen Hilfsprogramme nicht erfüllen. ntv.de (22. März, 10:45 Uhr)

  • Bis zur Ministerpräsidentenkonferenz am 22. März sind keine weiteren Öffnungen in NRW geplant. ntv.de (19. März, 12:45 Uhr)

  • Das Bundeskabinett hat am Mittwoch der Verdopplung der Ausbildungsprämien für Unternehmen ab Juni zugestimmt, damit diese während der Corona-Krise Ausbildungsplätze erhalten. Bei Ausbildungen, die ab dem 1. Juni 2021 beginnen, werden zudem Unternehmen mit bis zu 499 Mitarbeitern zuschussberechtigt sein. Tagesschau.de (19. März, 10:00 Uhr)
  • Kostenloses Online-Training: Covid-19-Selbsttests organisieren und durchführen. Angesichts der aktuellen Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz und der Selbstverpflichtung der Wirtschaft zu Corona-Tests stehen die Unternehmen vor enormen Herausforderungen. In Kooperation mit der DIHK-Bildungs-GmbH hat die IHK Hellweg-Sauerland deshalb Online-Seminare zum Thema konzipiert. Dabei können Sie einen Überblick über Rahmenbedingungen, entscheidende organisatorische Maßnahmen sowie Hinweise zur praktischen Umsetzung von Selbsttests in die betriebliche Praxis erhalten. Dieses kostenlose Angebot besteht an insgesamt 12 Terminen zwischen dem 17. und dem 31.03.21. IHK Hellweg-Sauerland. (18. März, 09:00 Uhr)

     

  • Ab Montag, 08.März 2021 können Buchhändler wieder öffnen, körpernahe Dienstleistungen wieder angeboten werden, im Einzelhandel können wir abhängig von den Inzidenzwerten mit oder ohne Termine shoppen gehen und auch das Kontaktverbot wird ein wenig gelockert. Mehr dazu unter www.land.nrw/corona

     

  • Die Überbrückungshilfe III kann ab sofort beantragt werden. Die ersten Zahlungen sollen ab dem 15. Februar starten. Seite von Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (12. Februar, 08:45 Uhr)
  • Weitere Unterstützung für die Unternehmen beschlossen. Spiegel (05. Februar, 09:15 Uhr)
  • Anpassung der Coronaschutzverordnung: Neben den bislang gültigen Lockdown-Regelungen gelten ab Montag, 25. Januar 2021, neue Regelungen zu u.a. Pflicht zum Tragen von Masken. Land.NRW (25. Januar, 09:10 Uhr)
  • Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder haben sich auf eine Verlängerung der bisherigen Corona-Maßnahmen bis zum 14. Februar verständigt. Beschlüsse im Wortlaut (20. Januar, 08:30 Uhr)
  • Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung planen Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und sein Wirtschaftsressortkollege Peter Altmaier (CDU), die bereits geltenden Überbrückungshilfen III nachzubessern sowie den Kreis der Berechtigten zu erweitern. Süddeutsche Zeitung (18. Januar 2021, 15:15 Uhr)
  • Bund und Länder beschließen Lockdown-Verlängerung. Bundesregierung.de (06. Januar, 08:45 Uhr)

Die Bundeseinheitliche „Notbremse“ zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist heute, 23.04.21 in Kraft getreten und greift ab Samstag, 24.04.21. (www.wdr.de)

Die Bestimmungen der Bundes-Notbremse im Überblick:

    • Arbeitgeber: Unternehmen müssen Arbeitnehmern, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, zwei Corona-Tests pro Woche bereitstellen.

    • Homeoffice: Die Verpflichtung, Homeoffice anzubieten, wenn dies betrieblich möglich ist, ist bereits jetzt schon Bestandteil der Corona-Arbeitsschutzverordnung. Mit der Aufnahme in das Infektionsschutzgesetz wird die Homeoffice-Pflicht verstärkt. Beschäftigte haben jetzt auch die Pflicht, Homeoffice-Angebote wahrzunehmen, wenn es privat möglich ist.

    • Einzelhandel: Der Besuch von Läden ist nur noch erlaubt, wenn Kunden einen negativen Corona-Test vorlegen und einen Termin gebucht haben. Ab einer Inzidenz von 150 ist nur noch das Abholen bestellter Waren möglich (Click & Collect). Geöffnet bleiben der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel.

    • Dienstleistungen: Dienstleistungen mit körperlicher Nähe zum Kunden sind untersagt. Ausgenommen sind medizinische, therapeutische, pflegerische oder seelsorgerische Dienstleistungen und Friseure. Wer zum Friseur will, muss ein höchstens 24 Stunden altes negatives Testergebnis vorweisen.

    • Gastronomie: Der Betrieb von Gastronomie und Kantinen wird untersagt. Die Abholung von Speisen und Getränken bleibt erlaubt, ebenso die Auslieferung.

Wann gilt die Notbremse? Überschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die Sieben-Tage Inzidenz von 100, gelten dort ab dem übernächsten Tag die  bundeseinheitlich festgeschriebenen Maßnahmen.

Stand: 23.04.21

Quelle: Bundesregierung.de und tagesschau.de

Mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes müssen Arbeitgeber den Arbeitnehmern, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, ab dem 24.04.21, zwei Corona-Tests pro Woche bereitstellen. 

Für die Kosten müssen die Arbeitgeber aufkommen.

Eine Testpflicht für Arbeitnehmer gibt es nicht.

Auch müssen die Arbeitgeber keinerlei Dokumentation über das Testergebnis und die zu testenden Personen leisten.

Finanzielle Hilfen für Unternehmen

Überbrückungshilfe III Anträge können bis zum 31. August 2021 gestellt werden.

Verbesserungen bei der Überbrückungshilfe III (Stand 09.04.21)
Alle Unternehmen, die in mindestens drei Monaten seit November 2020 einen Umsatzeinbruch von jeweils mehr als 50 Prozent erlitten haben, erhalten einen Eigenkapitalzuschuss. Der Eigenkapitalzuschuss wird zusätzlich zur regulären Förderung der Überbrückungshilfe III gewährt. Außerdem wird die Fixkostenerstattung der Überbrückungshilfe III für Unternehmen, die einen Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent erleiden, auf bis zu 100 Prozent erhöht. Bislang wurden bis zu 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet. Weitere Details werden zurzeit zwischen Bund und Ländern abgestimmt.

Für wen? Unternehmen bis zu einem Jahresumsatz von 750 Millionen Euro ((Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffene Unternehmen des Einzelhandels, der Veranstaltungs- und Kulturbranche, der Hotellerie, der Gastronomie und der Pyrotechnikbranche sowie für Unternehmen des Großhandels und der Reisebranche), Soloselbständige, Freiberufler sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die zwischen November 2020 und Juni 2021 Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent verzeichnen mussten, erhalten Fixkostenzuschüsse.

Maßgeblich für den Vergleich ist der Referenzmonat im Jahr 2019. Für Unternehmen, die zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 30. April 2020 gegründet wurden, gelten besondere Vorschriften. Unternehmen, die November- und/ oder Dezemberhilfe erhalten, sind für diese Monate nicht antragsberechtigt.

Beschreibung Je nach Höhe des Umsatzeinbruches werden 40 Prozent, 60 Prozent oder 90 Prozent der Fixkosten erstattet – maximal aber 1,5 Millionen Euro (3 Millionen Euro für Verbundunternehmen). Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte.

Mit der Überbrückungshilfe werden betriebliche Fixkosten bezuschusst.Erstattet werden:

    • bis zu 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch

    • bis zu 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei 50 Prozent bis 70 Prozent Umsatzeinbruch
    • bis zu 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei mindestens 30 Prozent Umsatzeinbruch
      (Umsatzeinbruch jeweils im Vergleich zum Vergleichsmonat des Jahres 2019). Junge Unternehmen können andere Umsatzzahlen heranziehen (Infos dazu hier).

Wird eine Abschlagszahlung gezahlt? Antragsberechtigte, die den Antrag über einen prüfenden Dritten stellen, erhalten eine Abschlagszahlung i.H.v. 50 Prozent der beantragten Förderung (maximal 100.000 Euro pro Monat).

Antragstellung Der Antrag kann über eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater, eine Wirtschaftsprüferin oder einen Wirtschaftsprüfer, eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt sowie über vereidigte Buchprüferinnen und Buchprüfer stellen. Die Kosten werden bezuschusst.

Änderungen gegenüber der Überbrückungshilfe II

    • Fixkostenzuschüsse für Monate mit Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent zwischen November 2020 und Juni 2021
    • Auch größere Unternehmen haben Anspruch

    • Förderhöchstbetrag pro Monat: 1,5 Millionen Euro (bisher 50.000 Euro; Erhöhung auf 3 Millionen Euro für Verbundunternehmen in Vorbereitung), im Rahmen der Höchstgrenzen der EU-Beihilferegeln.

    • Mehr Fixkosten erstattungsfähig: z.B. auch bauliche Modernisierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen bis zu 20.000 Euro pro Monat zur Umsetzung von Hygienekonzepten (auch rückwirkend bis März 2020); Investitionen in Digitalisierung (z.B. Aufbau eines Onlineshops, Eintrittskosten bei großen Plattformen) einmalig bis zu 20.000 Euro.

    • Zusatzregelungen für Reisebranche (Provisionen sowie Erstattung von externen Ausfall- und Vorbereitungskosten sowie eine Personalkostenpauschale für bestimmte Reisen rückwirkend ab März bis Dezember 2020), Kultur- und Veranstaltungsbranche (Erstattung von Ausfall- und Vorbereitungskosten rückwirkend ab März bis Dezember 2020), stationären Einzelhandel (Abschreibungskosten verderbliche Ware und Ware für Wintersaison 2020/2021, die vor 1. Januar 2021 eingekauft wurde und wegen des Lockdown nicht abgesetzt werden konnte und Unternehmen der pyrotechnischen Industrie (Transport- und Lagerkosten nach Verkaufsverbot von Silvesterfeuerwerk sowie Förderung von Fixkosten März bis Dezember 2020 bei Umsatzrückgang von mindestens 80 Prozent im Dezember 2020 gegenüber Dezember 2019).

Erstanträge für die Überbrückungshilfe II können bis 31. März 2021 gestellt werden.

Ab dem 24. Februar 2021 bis einschließlich 31. Mai 2021 können Änderungsanträge gestellt werden.

Für wen? Kleine und mittelständische Unternehmen, Solo-Selbständige und Freiberufler im Haupterwerb sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen,

    • mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 30% im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum
    • oder mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten
 

Beschreibung Kleine und mittelständische Unternehmen, gemeinnützige Organisationen sowie Soloselbstständige, die aufgrund der Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung weiter geschlossen sind oder nicht mit voller Kraft arbeiten können, können Überbrückungshilfe vom Staat beantragen. Das sind nicht-rückzahlbare Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten.

Im Rahmen der Überbrückungshilfe II können Anträge jetzt auch für die Fördermonate September 2020 bis Dezember 2020 gestellt werden. Damit knüpft die Überbrückungshilfe II an die Überbrückungshilfe I (Juni-August 2020) an. Die Antragsfrist für die Monate Juni bis August war am 9. Oktober ausgelaufen. Hier sind nur noch Änderungsanträge möglich.

Je nach Höhe der betrieblichen Fixkosten können Unternehmen für die vier Monate bis zu 200.000 Euro an Förderung erhalten.

Antragstellung Anträge können über die bundeseinheitliche IT-Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden. Die Antragsstellung erfolgt dabei über „prüfende Dritte“ (Steuerberater*innen, Wirtschaftsprüfer*innen). Die Antragsfrist endet am 31. Januar 2021.

Änderungen gegenüber der Überbrückungshilfe I

    • Mit der 2. Phase der Überbrückungshilfe entfällt die s. g. KMU-Schwelle, wonach innerhalb der 1. Phase bei Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten nur max. 9.000 Euro, mit bis zu 10 Beschäftigten nur max. 15.000 Euro förderfähig waren. Die maximale Höhe der Überbrückungshilfe beträgt 50.000 Euro pro Monat. Damit können Unternehmen je nach Höhe betrieblicher Fixkosten für die vier Monate bis zu 200.000 Euro an Förderung erhalten.
    • Darüber hinaus erhöht sich die monatliche Fixkostenerstattung (jeweils Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat):
      – 90% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzeinbruch (bisher 80% der Fixkosten),
      – 60% der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50% und 70% (bisher 50% der Fixkosten),
      – 40% der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 30% und unter 50% (bisher bei mehr als 40% Umsatzeinbruch).
    • Die Personalkostenpauschale wurde von 10 % auf 20 % erhöht.

Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 30. April 2021. Änderungsanträge können bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden.

Für wen?

    • Alle Unternehmen (auch öffentliche), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die auf Grundlage der erlassenen Schließungsverordnungen der Länder in Folge des Beschlusses der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 28. Oktober 2020 den Geschäftsbetrieb einstellen mussten (direkt betroffene Unternehmen).
    • Alle Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den oben genannten Maßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen (indirekt betroffene Unternehmen).
    • Antragsberechtigt sind auch Unternehmen, die regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze durch Lieferungen und Leistungen im Auftrag direkt von den Maßnahmen betroffener Unternehmen über Dritte (zum Beispiel Veranstaltungsagenturen) erzielen. Diese Unternehmen müssen zweifelsfrei nachweisen, dass sie wegen der Schließungsverordnungen auf der Grundlage der Ziffern 5 und 6 des vorgenannten Beschlusses vom 28. Oktober 2020 einen Umsatzeinbruch von mehr als 80 Prozent im November 2020 erleiden.
    • Verbundene Unternehmen, wenn mehr als 80 Prozent des verbundweiten Gesamtumsatzes auf direkt oder indirekt betroffene Verbundunternehmen entfällt. Erstattet werden 75 Prozent des Umsatzes der betroffenen Verbundunternehmen.
    • Beherbergungsbetriebe und Veranstaltungsstätten werden als direkt betroffene Unternehmen angesehen.

Förderung

    • Zuschüsse pro Woche der Schließungen in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019.
    • Obergrenze von 1 Million Euro, soweit der bestehende beihilferechtliche Spielraum des Unternehmens das zulässt (Kleinbeihilfenregelung der EU).
    • Zuschüsse über 1 Million Euro bedürfen für die Novemberhilfe noch der Notifizierung und Genehmigung der EU-Kommission. Die Bundesregierung ist dazu aktuell in Gesprächen mit der Europäischen Kommission.
    • Soloselbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Wochenumsatz im Gesamtjahr 2019 zugrunde legen.
    • Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der durchschnittliche Wochenumsatz im Oktober 2020 oder der durchschnittliche Wochenumsatz seit Gründung gewählt werden.

Anrechnung erhaltener Leistungen

    • Andere staatliche Leistungen, die für den Förderzeitraum November 2020 gezahlt werden, werden angerechnet. Das gilt vor allem für Leistungen wie Überbrückungshilfe oder Kurzarbeitergeld.

Anrechnung von erzielten Umsätzen im Monat November:

    • Wenn im November trotz der grundsätzlichen Schließung Umsätze erzielt werden, so werden diese bis zu einer Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes nicht angerechnet. Um eine Überförderung von mehr als 100 Prozent des Vergleichs-Umsatzes zu vermeiden, erfolgt bei darüber hinausgehenden Umsätzen eine entsprechende Anrechnung.

Sonderregelung für Restaurants

    • Für Restaurants gilt eine Sonderregelung, wenn sie Speisen im Außerhausverkauf anbieten. Hier wird die Umsatzerstattung auf 75 Prozent der Umsätze im Vergleichszeitraum 2019 auf diejenigen Umsätze begrenzt, die dem vollen Mehrwertsteuersatz unterliegen, also die im Restaurant verzehrten Speisen. Damit werden die Umsätze des Außerhausverkaufs – für die der reduzierte Mehrwertsteuersatz gilt – herausgerechnet. Im Gegenzug werden diese Umsätze des Außerhausverkaufs während der Schließungen von der Umsatzanrechnung ausgenommen, um eine Ausweitung dieses Geschäfts zu begünstigen.
    • Beispiel: Im November 2019 hatte eine Pizzeria 8.000 Euro Umsatz durch Verzehr im Restaurant und 2.000 Euro durch Außerhausverkauf. Sie erhält daher 6.000 Euro Novemberhilfe (75 Prozent von 8.000 Euro), d. h. zunächst etwas weniger als andere Branchen (75 Prozent des Vergleichsumsatzes). Dafür kann die Pizzeria im November 2020 mehr als die zulässigen 2.500 Euro (25 Prozent von 10.000 Euro) an Umsatz mit Lieferdiensten/Außerhausverkauf erzielen, ohne dass eine Kürzung der Förderung erfolgt.

Antragstellung:

    • Anträge können über die bundeseinheitliche IT-Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden. Die Antragsstellung erfolgt dabei über „prüfende Dritte“ (Steuerberater*innen, Wirtschaftsprüfer*innen).
    • Soloselbstständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, können unter besonderen Identifizierungspflichten den Antrag selbst stellen.

Abschlagszahlung

Ab Ende November werden für Soloselbständige und Unternehmen Abschlagszahlungen gewährt.

Das Verfahren der Abschlagszahlung umfasst folgende Punkte:

    1. Soloselbständige erhalten eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 Euro; andere Unternehmen erhalten bis zu 50.000 Euro.
    2. Die Antragstellung und Auszahlung erfolgt voll elektronisch über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
    3. Die Antragstellung startet in der letzten Novemberwoche 2020.
    4. Erste Auszahlungen der Abschlagszahlungen erfolgen ab Ende November 2020.
    5. Die Antragstellung erfolgt einfach und unbürokratisch. Um Missbrauch vorzubeugen werden Maßnahmen zur Sicherstellung der Identität der Antragstellenden vorgesehen.

Das Verfahren der regulären Auszahlung der Novemberhilfen wird parallel vorbereitet und finalisiert, damit es unmittelbar im Anschluss an die Abschlagszahlungen gestartet werden kann.

Weitere Informationen auf www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Beschreibung Am 13. März 2020 haben Bundestag und Bundesrat angesichts der Corona-Krise eine umfangreiche Anpassung des Kurzarbeitergeldes beschlossen und zudem die Zugangsvoraussetzungen erleichtert.

    • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.
    • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet.
    • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld
    • Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden (wenn dies tarifvertraglich geregelt ist) kann verzichtet werden.

Zum 23. April 2020 haben Bundestag und Bundesrat eine weitere Anpassung des Kurzarbeitergeldes vorgenommen. Für Beschäftigte, die ihre Arbeitszeit um mindestens 50 Prozent reduziert haben, steigt das Kurzarbeitergeld ab dem vierten Monat auf 70 Prozent, ab dem siebten Monat auf 80 Prozent des entgangenen Nettolohns. Für Beschäftigte mit Kindern steigt es auf 77 beziehungsweise 87 Prozent. Diese Regelung gilt bis Jahresende.

Link

Für wen? Alle steuerpflichtigen Unternehmen, die von der Krise betroffen sind.

Beschreibung Die Finanzverwaltung kommt von der Krise betroffenen Unternehmen entgegen und nutzt ihren Ermessensspielraum zugunsten der Steuerpflichtigen weitestmöglich aus.

    • Zinslose Stundung der fälligen oder fällig werdenden Steuern (Einkommen- / Körperschaft- & Umsatzsteuer)
    • Absenkung der Steuervorauszahlungen bei Einkommen- / Körperschaftsteuer sowie (über gleichlautenden Ländererlass) auch bei Gewerbesteuer (nachträgliche Herabsetzung ist bei vernünftiger Begründung möglich)
    • Die Finanzämter verzichten bis Ende des Jahres auf Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschläge, solange der Steuerpflichtige unmittelbar von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen ist.

Sollten Sie als Unternehmen oder Freiberufler von diesen Maßnahmen Gebrauch machen wollen, wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige Finanzamt bzw. machen von dem stark vereinfachtes Antragsformular Gebrauch.

Dauer Regelungen sind bereits in Kraft und gelten bis 31.12.2020

Kontakt Finanzamtfinder 

Link Weitere Informationen sowie das stark vereinfachte Antragsformular finden Sie bei der Finanzverwaltung NRW.

    • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.
    • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet.
    • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld
    • Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden (wenn dies tarifvertraglich geregelt ist) kann verzichtet werden.

Zum 23. April 2020 haben Bundestag und Bundesrat eine weitere Anpassung des Kurzarbeitergeldes vorgenommen. Für Beschäftigte, die ihre Arbeitszeit um mindestens 50 Prozent reduziert haben, steigt das Kurzarbeitergeld ab dem vierten Monat auf 70 Prozent, ab dem siebten Monat auf 80 Prozent des entgangenen Nettolohns. Für Beschäftigte mit Kindern steigt es auf 77 beziehungsweise 87 Prozent. Diese Regelung gilt bis Jahresende.

Link Die Bundesagentur für Arbeit informiert über die Voraussetzungen von Kurzarbeitergeld.

Für wen? Kredite für Investitionen und Betriebsmittel können durch Gewerbliche Unternehmen, Freie Berufe und Existenzgründer/-innen seit dem 23.03.2020 bei der Bank oder Sparkasse beantragt werden, sofern Sie bis zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten waren.

Beschreibung Für die Überbrückung von Liquiditätsengpässen stehen den Unternehmen in Nordrhein-Westfalen verschiedene öffentliche Finanzierungsangebote und Unterstützungen zur Verfügung.

Hierbei kommt der KfW die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern. Dazu werden bestehende Kredite für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler genutzt und dort die Zugangsbedingungen und Konditionen verbessert. Ein wichtiges Mittel dafür sind sogenannte Ausfallbürgschaften. Mit diesen Bürgschaften übernehmen Förderbanken einen großen Teil des Risikos, wenn eine andere Bank einen Kredit vergibt. Das soll es gerade kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Freiberuflern erleichtern, einen Kredit von ihrer Hausbank zu bekommen.

    • KfW-Kredit für Unternehmen, die weniger als 5 Jahre am Markt sind – ERP Gründerkredit

Auch die NRW Bank berät zu passenden Förderprogrammen z. B. bei Liquiditätsengpässen, Produktionsengpässen oder Lieferschwierigkeiten und hat zur Überbrückung der Krise für die Unternehmen in NRW Anpassungen an ihren Kreditangeboten vorgenommen.

Für Unternehmen, die bereits einen Förderkredit erhalten haben und nunmehr aufgrund der Corona-Krise Liquiditätsprobleme haben, ist es zudem möglich, Tilgungsaussetzungen zu beantragen. Hierbei ist ausdrücklich durch die Hausbank bestätigen, dass die Liquiditätsengpässe auf die Corona-Krise zurückzuführen sind.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den Finanzierungen nicht um Zuschüsse handelt.

Kontakt Bei notwendigen Überbrückungsfinanzierungen sollte zeitnah das Gespräch mit der Hausbank gesucht werden, denn die Vergabe von Bürgschaften, Haftungsfreistellungen und günstigen Krediten erfordert immer die Begleitung von einem Kreditinstitut nach Wahl des Antragstellers (Hausbank).

Für weitere Informationen, hilft Ihnen die landeseigene Förderbank NRW.BANK und die KfW gerne weiter:

    • KfW Bankengruppe: 0800 539-900
    • NRW.BANK-Service-Center: 0211 91741 4800

Link

 
 

Sonstige Informationen für Unternehmen

Mit Einhaltung der Hygieneregeln, die auch zum Schutz vor luftübertragbaren Infektionskrankheiten wie z.B. Influenza gelten, verringert sich die Ansteckungsgefahr von Infektionskrankheiten bzw. die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung erheblich: 

    • Händeschütteln vermeiden 
    • Regelmäßiges und gründliches Hände waschen 
    • Hände aus dem Gesicht fernhalten 
    • Husten und Niesen in ein Taschentuch oder in die Armbeuge 
    • Im Krankheitsfall Abstand halten 
    • Geschlossene Räume regelmäßig lüften

Die jeweils für Ihren Betrieb zuständige Berufsgenossenschaft bietet Aushänge für Hygieneinfos an. Eine Liste von Berufsgenossenschaften finden Sie auf der Seite der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGVU). Für die Allgemeinheit bietet zudem die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Infografiken zum Download an.

Die wichtigsten Anlaufstellen

Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums für alle Fragen zu finanziellen Hilfen
Tel.: 030 18615 1515

Infos zur Liquiditätssicherung beim NRW.BANK-Service-Center
Tel.: 0211 91741 4800

Infos rund um die Quarantäne und damit verbundenen Verdienstausfällen
http://www.corona-infektionsschutzgesetz-nrw.lwl.org/

 

Weitere Informationsquellen:

 

Infotelefon des Kreisgesundheitsamtes

Das Gesundheitsamt des Kreises bietet seit Donnerstag, 27. Februar 2020, ein Infotelefon an mit Antworten und Hinweisen zum Thema Corona-Krankheit, Sars-CoV-2, Symptomen, Inkubationszeit und Möglichkeiten, sich zu schützen. Das Infotelefon ist montags bis freitags zu den Öffnungszeiten der Kreisverwaltung unter der Telefonnummer 02921/303060 erreichbar.

Hier sind wir

Villa Plange
Sigefridwall 20
59494 Soest

Telefon: 02921 30 2259
Email: wirtschaftsfoerderung@wfg-kreis-soest.de

Erreichbarkeit

Montag - Donnerstag: 8:30-17:00 Uhr
Freitag: 8:30-13:00 Uhr

wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH