Neue Ärztin stärkt hausärztliche Versorgung in Anröchte

Dr. Carolin Heidrich (3. v. l.) ist das neue Gesicht in der hausärztlichen Praxis von Yulia Britvina (2. v. l.) und Dr. Viola Borg. Dazu gratulierten Anröchtes Bürgermeister Alfred Schmidt (r.) und Laura Humbla von der wfg Kreis Soest (l.), die den Einstieg der neuen Ärztin unterstützt hat.

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Dr. Carolin Heidrich (3. v. l.) ist das neue Gesicht in der hausärztlichen Praxis von Yulia Britvina (2. v. l.) und Dr. Viola Borg. Dazu gratulierten Anröchtes Bürgermeister Alfred Schmidt (r.) und Laura Humbla von der wfg Kreis Soest (l.), die den Einstieg der neuen Ärztin unterstützt hat.
Dr. Carolin Heidrich (3. v. l.) ist das neue Gesicht in der hausärztlichen Praxis von Yulia Britvina (2. v. l.) und Dr. Viola Borg. Dazu gratulierten Anröchtes Bürgermeister Alfred Schmidt (r.) und Laura Humbla von der wfg Kreis Soest (l.), die den Einstieg der neuen Ärztin unterstützt hat.

Neue Ärztin stärkt hausärztliche Versorgung in Anröchte

Wirtschaftsförderung Kreis Soest hat Einstieg in Praxis unterstützt

Gute Nachrichten für Anröchte: Mit Dr. Carolin Heidrich hat die hausärztliche Versorgung vor Ort Verstärkung bekommen. Seit dem 1. Januar ist Dr. Heidrich das neue Gesicht in der Praxis von Yulia Britvina und Dr. Viola Borg. Ein echter Gewinn für das Praxisteam, die Patientinnen und Patienten sowie die gesamte Kommune. Unterstützt wurde der Einstieg durch die Wirtschaftsförderung Kreis Soest (wfg), die Ärztinnen und Ärzte aktiv auf ihrem Weg in die ambulante Versorgung begleitet.

„Unser Ziel ist es, medizinische Versorgung langfristig zu stärken und Ärztinnen und Ärzten den Start vor Ort so einfach wie möglich zu machen“, erklärt Laura Humbla, Projektleiterin Gesundheit bei der wfg. Dass Dr. Carolin Heidrich sich für Anröchte entschieden hat, zeige, wie wichtig frühe Vernetzung und individuelle Begleitung sind.

Dr. Heidrich bringt umfangreiche Erfahrung aus ihrer letzten Tätigkeit als Oberärztin in der Rehaklinik Bad Waldliesborn mit. Die Fachärztin für Innere Medizin hat sich bewusst für den Wechsel in die ambulante Versorgung entschieden. „Ich möchte näher an den Menschen sein und sie über einen längeren Zeitraum begleiten“, erklärt sie. Die Arbeit in der Praxis biete dafür ganz andere Möglichkeiten als der Klinikalltag.

Praxisinhaberin Yulia Britvina freut sich über die neue Kollegin. Fachlich wie menschlich sei Dr. Carolin Heidrich eine echte Bereicherung für das Team. „Man spürt sofort das Engagement und die Motivation, mit der sie bei uns gestartet ist. Dank der Unterstützung der wfg, die uns frühzeitig vernetzt und bei allen Formalitäten begleitet hat, fiel ihr Einstieg sehr leicht.“

Auch aus Sicht der Kommune ist die neue Ärztin ein Gewinn. „Eine stabile hausärztliche Versorgung ist ein entscheidender Standortfaktor und wesentlich für die Lebensqualität vor Ort. Umso mehr freuen wir uns, dass sich Frau Dr. Heidrich für Anröchte entschieden hat“, betont Bürgermeister Alfred Schmidt. Gemeinsam mit Laura Humbla von der wfg hat er Dr. Heidrich am vergangenen Freitag in der Praxis und in Anröchte willkommen geheißen.

Die wfg begleitet mit dem Projekt „Arztlotse“ Ärztinnen und Ärzte bei allen Schritten in die hausärztliche Versorgung – von der Standortsuche bis zu Fördermöglichkeiten. Gerade in Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels leistet das Projekt damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der medizinischen Versorgung im Kreis Soest.

Dr. Carolin Heidrich strebt eine langfristige Tätigkeit in der Praxis Yulia Britvina an und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der hausärztlichen Versorgung in Anröchte.

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Laura Humbla

Hausarztfamulatur im Kreis Soest – „Hands On“ geht in die zweite Runde

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Hausarztfamulatur im Kreis Soest – „Hands On“ geht in die zweite Runde

Wer im vergangenen Jahr dabei war, erzählt heute noch davon: Gemeinsam Notfälle trainieren, Verantwortung in der Hausarztpraxis übernehmen, abends zusammen am Möhnesee sitzen oder die kleinen Geheimtipps der Region entdecken – das Famulaturprogramm „Hands On“ hat 2025 Maßstäbe gesetzt.

Nach dem erfolgreichen Auftakt 2025 setzt die wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest das Famulaturprogramm „Hands On“ fort. Vom 31. August bis 30. September 2026 können Medizinstudierende ihre hausärztliche Famulatur in teilnehmenden Praxen im Kreis Soest absolvieren – begleitet von einem Rahmenprogramm, das Einblicke in Region und Berufspraxis verbindet. Ziel ist es, Studierenden frühzeitig realistische Einblicke in die hausärztliche Tätigkeit und die Region zu ermöglichen.

Die Rückmeldungen der Famulantinnen und Famulanten aus dem Vorjahr sprechen für sich: Sie lobten die intensive Praxiserfahrung, das tolle Miteinander untereinander sowie das vielfältige Zusatzangebot – von Notfalltrainings bis zu regionalen Ausflügen. Viele berichteten, der Monat habe ihren Blick auf die Hausarztmedizin positiv verändert und sei ein echtes Highlight ihres Studiums gewesen.

Auch in 2026 wieder als Famulaturpraxis dabei ist die Wästerpraxis aus Warstein. „Für uns war die Teilnahme 2025 eine große Bereicherung“, berichtet Dr. Julia Heidrich. „Die Studierenden bringen frische Perspektiven mit, schaffen neue Impulse im Praxisalltag und erleben, wie vielfältig und persönlich Hausarztmedizin sein kann. Wir freuen uns darauf, auch 2026 wieder eine Famulantin oder einen Famulanten zu begleiten.“

In Kooperation mit der Stiftung Maria Hilf Warstein bietet die wfg das Programm erneut an. Markus Helms, Geschäftsführer der wfg, unterstreicht die Bedeutung: „Der Mangel an Hausärztinnen und Hausärzten ist auch im Kreis Soest spürbar. Mit ‚Hands On‘ schaffen wir früh persönliche Berührungspunkte zwischen Studierenden, Praxen und der Region. Diese Kontakte können entscheidend sein, wenn später über den Berufseinstieg entschieden wird.“

Die Anmeldung für „Hands On“ 2026 ist ab sofort über die Homepage der wfg Kreis Soest möglich unter www.wfg-kreis-soest.de/famulatur-beim-hausarzt/.

Teilnehmen können Medizinstudierende ab dem 6. Semester, die einen Monat in der hausärztlichen Versorgung erleben möchten, der weit über eine klassische Famulatur hinausgeht. Das Projekt unterstützt die Nachwuchsgewinnung und trägt so langfristig zu einer starken hausärztlichen Versorgung im Kreis Soest bei.

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Laura Humbla

Einblick in den Hausarztberuf – und in die Region

Collage mit mehreren Fotografien: Ärztinnen und Ärzte in Praxisumgebung, Gespräche und medizinisches Ausstattungspersonal — Eindruck von Hausarzt-Famulatur im Alltag

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Collage mit mehreren Fotografien: Ärztinnen und Ärzte in Praxisumgebung, Gespräche und medizinisches Ausstattungspersonal — Eindruck von Hausarzt-Famulatur im Alltag

Einblick in den Hausarztberuf – und in die Region

„Hands On“-Programm im Kreis Soest begeistert Medizinstudierende

Für die sechs Medizinstudierenden, die am Programm „Hands On“ teilgenommen haben, verging der letzte Monat wie im Flug – zurück bleiben viele schöne Erinnerungen an ihre Zeit im Kreis Soest. Vom 25. August bis 24. September absolvierten sie dort ihre sogenannte Famulatur – ein Pflichtpraktikum im Medizinstudium – in hausärztlichen Praxen in Soest, Warstein und Rüthen.

Doch das Programm „Hands On“, organisiert von der wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest, bietet mehr als nur Praxiserfahrung: Es kombiniert die Arbeit in der Hausarztpraxis mit spannenden regionalen Erlebnissen – von Workshops bis zu Freizeitaktivitäten – und macht so die Region als Arbeits- und Lebensort erlebbar. Was haben die Famulanten mitgenommen? „Eine Menge Praxiserfahrungen und eine richtig schöne Zeit in der Region, die uns sicher lange in Erinnerung bleibt!“, so das einhellige Fazit. „Ich würde es allen Studis empfehlen, die ihre Hausarztfamulatur noch nicht gemacht haben. Man bekommt super viel geboten“, berichtet eine Famulantin aus Warstein. „Das Programm ist ein voller Erfolg“, berichtet wfg-Geschäftsführer Markus Helms.

Eines der Highlights des Rahmenprogrammes war ein Notfall- und Atemwegstraining im Notfallinstitut Hellweg in Soest, bei dem alle spielerisch ihre Fähigkeiten in der Herzdruckmassage verbessern konnten. Auch der Besuch der Montgolfiade in Warstein bleibt den Famulanten in bester Erinnerung. Nicht nur einmal, sondern gleich dreimal verfolgten sie das Geschehen vor Ort und genossen die spektakuläre Show. Beim Bogenschießen im Bilsteintal zeigte sich zudem der sportliche Ehrgeiz der Gruppe.

„Ein besonderes Merkmal unseres Programms ‚Hands On‘ ist die starke Gruppendynamik“, erklärt wfg-Chef Markus Helms. „Die gemeinsamen Erlebnisse tragen dazu bei, dass die jungen Medizinerinnen und Mediziner gern wiederkommen, ihre positiven Erfahrungen weitergeben und so langfristig weitere Nachwuchskräfte in unsere Region holen und binden.“

Ein ebenso positives Fazit zieht die Stiftung Maria Hilf Warstein, die einen großen Teil der Kosten des Programmes trägt. „Die Förderung junger Talente in der Medizin liegt uns sehr am Herzen. Mit ‚Hands On‘ unterstützen wir gezielt die nächste Generation von Hausärztinnen und Hausärzten – für eine starke Gesundheitsversorgung in unserer Heimat“, so Alexa Senger, die Vorsitzende der Stiftung.

„Hands On“ hat einen frischen Impuls für die hausärztliche Ausbildung im Kreis Soest gegeben – und gezeigt, wie attraktiv die Region für junge Medizinerinnen und Mediziner sein kann.

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Laura Humbla