Viele Impulse für die Führungskraft von Morgen – Veranstaltungsreihe für heimische Unternehmen erfolgreich beendet

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Viele Impulse für die Führungskraft von Morgen – Veranstaltungsreihe für heimische Unternehmen erfolgreich beendet.

26 Teilnehmende aus 15 Unternehmen der Region haben sich über den Zeitraum eines Jahres mit dem gemeinsamen Ziel intensiv auseinandergesetzt, innerhalb des Unternehmens mehr weibliche Mitarbeiter als Führungskraft von Morgen zu erkennen und zu fördern. Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg Hochsauerland als Veranstalter der vierteiligen Reihe zieht eine positive Bilanz. 

Das generelle Interesse am Thema und der Austausch mit anderen Unternehmensvertretern gaben die meisten Teilnehmenden zur Erwartungshaltung an die Workshopreihe an. Die Erkenntnisse waren jedoch durchaus unterschiedlich: so berichtet die Personalreferentin Jessica Pape des Briloner Unternehmens Centrotherm Systemtechnik GmbH, dass ihr „bestimmte Stereotype, die von der Referentin aufgedeckt wurden, zuvor nie so bewusst waren“. Richtig erschüttert darüber, „dass die Gleichberechtigung der Geschlechter in vielen Unternehmen nicht gelebt wird“, ist Ludger Hilgenhaus von LH Security aus Bestwig mit aktuell knapp 70 Mitarbeitenden. In seinem Unternehmen sind über 50 Prozent aller Führungspositionen mit Frauen besetzt. Das aktuelle Beispiel zum Auftrag für das Impfzentrum des HSK mit der Besetzung von zwei Frauen und einem Mann bestätigt diese Quote. „Seit Bestehen des Unternehmens, Ende der 90er Jahre, beschäftige ich Frauen gleichermaßen in Führungspositionen. Ich gucke immer nach der Kompetenz und nie nach dem Geschlecht“, gibt Hilgenhaus an. Und auch die erfahrene Gleichstellungsbeauftragte des HSK Karin Schüttler-Schmies, die auch an den vier Modulen teilgenommen hat, hat viel mitgenommen: „Auch wenn ich in dem Thema female recruiting/Frauenförderung schon lange unterwegs bin, haben mich die Veranstaltungen, der Austausch mit den unterschiedlichsten Teilnehmenden und die Referentin immer wieder inspirieren können.“

Hintergrund für die Planung der Veranstaltungsreihe war der Bedarf an weiblichen Führungskräften in der Region, den man aus Ergebnissen von Unternehmensbefragungen abgeleitet hat. Demnach haben sich lediglich 15 Prozent aller befragten Unternehmen mit der Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen beschäftigt. „Wir rechnen fest damit, dass wir bei den beteiligten Unternehmen der KarriereX-Veranstaltungsreihe mit dazu beigetragen haben, dass man den Anteil weiblicher Führungskräfte ab jetzt kritischer hinterfragt“, erklärt Projektmitarbeiterin Katrin Mette-Coolen. „Die Verknüpfung zur allgemeinen Unternehmenskultur, was in den nächsten Jahren auch aufgrund des vermutlich immer stärker wachsenden Anteils von Arbeit aus dem Mobile Office noch deutlich stärker zu berücksichtigen ist“, prognostiziert Jessica Pape und fügt weiter an „nicht nur die Frau selbst, sondern insbesondere dessen Führungskraft, das Management und auch die Unternehmenskultur sind wesentliche Faktoren dafür, ob dies erfolgreich gelingt. Dieses Wissen kann nun ein erster „Startpunkt“ sein, um das Thema weiter auch im eigenen Unternehmen voran zu treiben.“

Die Veranstaltungsreihe KarriereX wurde organisiert vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH und der Wirtschaftsförderung Kreis Soest. Für Anfang des nächsten Jahres ist eine weitere Veranstaltung geplant, die derzeit mit verschiedenen Akteuren für die heimischen Unternehmen konzeptioniert wird.

Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland ist eines von 16 Competentia Teams in NRW. Die Landesinitiative ist Ansprechpartner für kleine und mittlere Unternehmen, wenn es darum geht, weibliche Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden. Besondere Expertise für frauenfördernde Maßnahmen in den Bereichen der Einstellung, Ausbildung, beruflichen Entwicklung und Aufstieg, individuelle Arbeitszeiten und nicht zuletzt auch bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Pflege sind die Kernkompetenzen. Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf wird gefördert vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und aus Mitteln der Europäischen Union. Als Träger fungiert die Wirtschafsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH.

wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH

06.05.21 -IoT-Geschäftsmodelle für das produzierende Gewerbe

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ONLINE-SEMINAR: IoT-Geschäftsmodelle für das produzierende Gewerbe

Termin: 06. Mai 2021, 15:00 Uhr

Zoom-Konferenz — Die Zugangsdaten erhalten die Teilnehmer am Vortag der Veranstaltung.

PRORAMM

IoT Use Cases für produzierende Unternehmen
Philipp Mayer, Codestryke GmbH
Das Internet der Dinge hat in der Industrie über die letzten Jahren immer mehr Fahrt aufgenommen. Erfahren Sie in diesem praxisorientierten Webinar welche Anwendungsfälle für produzierende Unternehmen relevant sind.

Edge Computing als Basis für neue, digitale Geschäftsmodelle
Uwe Schnepf, q.beyond AG
„Alle Daten in die Cloud!“ ist gerade im Bereich der Industrie aus verschiedenen Gründen nicht praktikabel. Hier stellt das Edge Computing auf Basis kostengünstiger, aber doch leistungsstarker Edge Gateways ein sinnvoller Baustein bei der notwendigen Digitalisierung der Produktion und der Produktionsmaschinen dar. Der IoT- und Digitalisierungsspezialist q.beyond AG aus Köln stellt in diesem Vortrag seine Edge Computing-Plattform „Edgizer“ sowie zwei Use Cases aus der Industrie vor, die diesem Paradigma folgen.“

OT.IT.IIoT – Von der Automatisierung zur Digitalisierung mit nur einem Anbieter
Adrian Trabold, Balluff GmbH
Digitalisierungs- und IIoT- Lösungen brauchen das Zusammenspiel von OT (Betriebstechnologie) und IT (Informationstechnologie) – nur wer beide Ebenen versteht, kann messbare Mehrwerte für sein Unternehmen generieren. Gemeinsam mit Balluff gelingt der Weg zur maßgeschneiderten IIoT-Lösung – angefangen bei der Evaluierung über das Konzept bis hin zur Implementierung. Start the IIoT with us!

Weitere Informationen und Anmeldung

Ihre Ansprechpartner

Markus Kürpick

Produktionsscout
02921 30-3290
markus.kuerpick@wfg-kreis-soest.de

Marco Engel

Produktionsscout
02921 30-2264
marco.engel@wfg-kreis-soest.de

wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH

Kleine Box gibt Einblick in Produktionseffizienz

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Kleine Box gibt Einblick in Produktionseffizienz.

Bereits fünf Unternehmen haben 5G IoT-Box im Einsatz

Bei fünf Unternehmen im Kreisgebiet konnten wir in Zusammenarbeit mit einem Dienstleister die 5G IoT-Boxen (Internet-of-Things) in die bestehenden Produktionssysteme integrieren. Die Bestandsanlagen sind nun Industrie 4.0 tauglich und liefern Daten und Erkenntnisse aus der Produktion. Ab Sommer stehen die Hard- und Softwaresysteme fünf weiteren Unternehmen kostenfrei zur Verfügung. Interessierte Unternehmen können sich ab sofort bei uns melden.

Die Anwendungsfälle und Branchen der teilnehmenden Unternehmen könnten unterschiedlicher nicht sein. Maschinen und Anlagen für die Zerspanung und das Laserschneiden wie auch das Mischen und Beschichten bilden dabei nur einen Teil der Bandbreite anzutreffender Prozesstechnologien und Wertschöpfungsketten ab. Dabei sind die Fragestellungen und Ziele der Unternehmen im Kontext oftmals sehr ähnlich. Nicht selten ist es die fehlende Transparenz in den Produktionsprozessen, welche es aufwändig bis unmöglich macht, Optimierungspotentiale zu identifizieren und gezielte Maßnahmen zur Kostensenkung, Produktivitäts- oder Qualitätssteigerung anzustoßen wie auch umzusetzen.

„Ziel ist es, den Unternehmen praxisorientiert den Mehrwert von Daten aufzuzeigen und für einige Wochen ein Hard- und Softwaresystem an die Hand zu geben, das Freiraum für Ideen aber auch Orientierung für interne Digitalisierungsprojekte gibt“, erklärt Markus Helms, Geschäftsführer der wfg. „Bei den Unternehmen konnten so sehr früh erste Ansätze zur Prozessoptimierung aus den Daten abgeleitet und in einem Fall sogar eine Produktentwicklung angestoßen werden“, berichtet Marco Engel über die ersten Erfahrungswerte. Marco Engel und Markus Kürpick sind als sogenannte Produktionsscouts der wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest südwestfalenweit Ansprechpartner für Unternehmen des produzierenden Gewerbes und unterstützen bei Fragen der Digitalisierung.

Häufig seien es ältere Maschinen und Anlagen, welche nicht die notwendigen technischen Voraussetzungen für Industrie 4.0 Projekte mitbringen und welche noch einige Jahre ihren Dienst verrichten sollen, erklärt Kürpick. Das digitale Nachrüsten mit autarken Hard- und Softwaresystemen am Beispiel der 5G IoT-Box stelle daher eine kostengünstige Alternative dar. 

In der Prozessindustrie sei die Anlagenverfügbarkeit ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit. „Für unsere Beschichtungsanlagen wollen wir mit der 5G IoT-Box klären, ob und wie Produktionsstörungen durch ungeplante Maschinenstillstände frühzeitig erkannt werden können. Das Monitoring des Anlagenzustandes mit der 5G IoT-Box ist für uns daher der erste Schritt hin zur prädiktiven Instandhaltungsstrategie“, erklärt Meikel Schiller, IT-Leiter der Rudolf Hillebrand GmbH & Co. KG.

In einem Grundlagenworkshop zur 5G-Technologie wird das praktische Wissen durch theoretische und anwendungsnahe Inhalte durch einen Fachexperten vertieft. Denn neue Technologien wie 5G werden für die drahtlose, sichere und schnelle Datenübertragung für IoT-Anwendungen im industriellen Umfeld eine Schlüsselrolle einnehmen und damit Treiber für Produkt- und Prozessinnovationen sein.

Die 5G IoT-Box wird im Rahmen des wfg-Projektes „Produktion.Digital.Südwestfalen“ zusammen mit der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen angeboten. Weitere Informationen zum Thema 5G IoT-Box und zu Grundlagenworkshops gibt es unter www.wfg-kreis-soest.de/5g.

 

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